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Ungelesen 16.03.10, 21:02   #1
Benutzerbild von rocq_archive
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boerse.rocq
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Hey bbz

Ich hoffe zunächst einmal, dass der Fred im richtigen Forenbereich ist, andernfalls muss ich mich entschuldigen.
Ansonsten ist meine Angelegenheit, wie man schon ganz klar am Fred-Titel erkennen kann eine ganz einfache (für euch)
Und zwar wär ich euch dankbar, wenn mir jemand ein Stückchen näher bringen könnte, was die Vor- und Nachteile der beiden genannten Betriebssysteme sind. Ich bin nämlich ziemlich verloren, was diese Sache angeht

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Ungelesen 16.03.10, 21:07   #2 Top
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Zitat:
Zitat von rocq Beitrag anzeigen
Hey bbz

Ich hoffe zunächst einmal, dass der Fred im richtigen Forenbereich ist, andernfalls muss ich mich entschuldigen.
Ansonsten ist meine Angelegenheit, wie man schon ganz klar am Fred-Titel erkennen kann eine ganz einfache (für euch)
Und zwar wär ich euch dankbar, wenn mir jemand ein Stückchen näher bringen könnte, was die Vor- und Nachteile der beiden genannten Betriebssysteme sind. Ich bin nämlich ziemlich verloren, was diese Sache angeht
Für mich hat Ubuntu nur ein Nachteil = Man kann nicht sehr viele Games mit dem Betriebssystem spielen. Das wars!

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Ungelesen 16.03.10, 21:08   #3 Top
Benutzerbild von sekele_archive
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Henker
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Windows:

Vorteile:

-einsteigerfreundlich
-leichte Installation und Deinstalltion von Programmen

Nachteile:

-kostet etwas
-Viren
-stürzt öfters ab (Bluescreen)
-wird immer langsamer

Linux:

Vorteile:

-kostenlos
-Open Source
-einheitlich

Nachteile:

-generell nicht so einsteigerfreundlich wie Windows
-eher kompliziertere Installation von Programmen, v.a. von Drittanbietern
-eher kompliziertere Deinstallation von Programmen
-fast nicht spielekompatbiel
-man muss viel tüfteln, um ein gutes Linux zu haben

Ist mir gerade mal so eingefallen ohne lang nachzudenken. Dein Frage sollte aber eher lauten: Ubuntu (oder andere Distri) gegen XP/Vista/7

 

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Ungelesen 17.03.10, 00:48   #4 Top
Benutzerbild von SonArc_archive
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Hobbyinformatiker
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Zuerst sollte erwähnt sein, dass "Linux" nicht gleich "Linux" ist.
Die Anführungsstriche habe ich bewusst gewählt, da man bei Linux im Grunde nur von dem Kernel spricht, der Volksmund den Begriff Linux aber für eine beliebige Distribution nimmt.

Demnach lässt sich Linux im volksmündlichen Sinne kaum mit einem Windows-System vergleichen, da man dies von großen Serversystemen bis zum Taschenrechner überall antreffen kann.


Die Vorteile, die man aber bei einem "normalen" Linuxsystem gegenüber eines normalen Windows hat wurden hier schon geschildert:
Sicherheit, Stabilität, Seschwindigkeit, Kostenlos und OpenSource

Bezüglich der Bedienerfreundlichkeit muss ich doch dem Herrn "sekele" in weiten Teilen widersprechen. Die meisten Programme, die man für normale "Home-Office" aufgaben benötigt sind vorinstalliert, das meiste, was man benötigt lässt sich einfach über ein Paketverwaltungsprogramm nachinstallieren und die Systemeinstellungen sind meiner Meinung nach viel übersichtlicher und schneller zu erreichen.

ABER: Wenn es zu Problemen kommt (was nie ausgeschlossen werden kann), dann ist es nahezu immer schwerer zu lösen als es unter Windows sein mag.

Einsteigerfreundlichkeit: Ich denke, das größte Problem dabei ist, dass man in aller Regel Windows gewohnt ist und sich in einer neuen Umgebung etwas schwer tut.
Generell würde ich aber nicht sagen, dass Linux komplizierter ist (sofern es läuft). -Im Gegenteil, wenn ich meiner Großmutter heute noch einen Rechner einrichten müsste, dann würde ich Ihr auf alle Fälle ein Linux-System installieren.

Die Nachteile sind wohl die oben genannten Beispiele, dass tiefergreifende Systemkonfigurationen schwerer zu bewerkstelligen sind, sehr wenig Auswahl bei Spielen und anderweitigen "Spezial-Programmen" und die Umgewöhnung, die man als geübter Windows-User benötigt.

Alles in allem würde ich Dir auf alle Fälle raten dir mal ein einsteigerfreundliches Linux anzuschauen (Ubuntu, Linux Mint, openSuSE, Mandriva). Es gibt einige Wege dies zu tun ohne dass dein aktuelles Windows einen Schaden nimmt oder gar betriebsunfähig wird.

Genannt seien da folgende Beispiele:
Live-CD
+System bootet direkt von CD
+Nach einem Neustart sind alle änderungen verfallen
-langsam
-Einstellungen werden nicht gespeichert

Virtual Mashine (VM)
+Einstellungen werden gespeichert
+Man hat immer vollen Zugriff auf seine Konfiguration
+Man kann direkt im Windows ein Linux nutzen
-langsam
-Ressaucen fressend

Ubuntu Wubi installation
+Vollwertiges Betriebssystem
+einfache Installation
+Im Windows rückstandslos löschbar
-Vermehrt Treiberprobleme (vorallem bei WLAN)
-nicht nachträglich partitionierbar (zumindest ist es mir nicht bekannt)


Um nochmal kurz einen Schweif zu Windows zu machen:
Die Sachen, die ich als Vorteile aufgezählt habe empfinde ich als Nachteile von Windows. Andersrum ist es aber genau das selbe. - Wenn man häufiger spielt oder spezielle Software benötigt empfiehlt sich Linux als Zweitsystem zu installieren. Man hat dann bei jedem Start die Möglichkeit ein Betriebssystem zu wählen.


So, genug getippt. - Falls du noch irgendwelche Fragen hast oder Hilfestellung auf dem Gebiet benötigst, wird dir hier sicherlich gerne geholfen.


Viele Grüße

 

"Computer werden in Zukunft nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen."

Eine Prognose von Popular Mechanics zum unaufhaltsamen Fortschritt der Wissenschaften, 1949
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Danke
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Ungelesen 17.03.10, 12:37   #5 Top
Benutzerbild von uPiT_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Ich Persönlich finde Ubuntu wesentlich leichter zu handhaben ist als Win-7 man muss nur einmal das System verstanden haben und seine eigene Prioritäten kennen.
Übrigens sind diese Linux vs. Windows vergleicht total schwachsinnig da im endefekt immer nur vorurteile und subjektive Meinungen ausgegraben werden und dabei nie was gescheite rum kommt. Im Endeffekt kann man nur sagen Windows ist kein Linux und Linux ist kein Windows hierbei gibt es kein wirkliches besser oder schlechter.

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Danke
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Ungelesen 17.03.10, 17:42   #6 Top
Benutzerbild von sekele_archive
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sekele_archive ist offline
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

@ SonArc:

Ich benutze Ubuntu und ein Windows im Dualboot. Wie du richtig sagst, ist am Anfang eine ''Barriere'' vorhanden, da man eben Windows gewohnt ist. Bezüglich der Installation bzw. Deinstalltion jedoch bleibe ich bei meiner Meinung. Einem Windows Anfänger zeigst du die Systemsteurung und die Liste installierter Programme. Innerhalb Minuten kann er Software, Treiber, sogar Servie Packs o.Ä. entfernen. Programme unter Windows zu installieren ist ja durch einen Doppekllick getan.

Bei Linux hingegen (ich mach diese Verallgemeinerung auch nicht, aber seis drum) ist dieser Prozess nicht so einfach. Natürlich sind viele Programme vorinstalliert, das hat aber nichts mit Installation bzw. Deinstallation zu tun. Selbst wenn es wenige Programme sind, die man installieren muss (kommt auf den Anwender an), so kommst man doch nicht herum. Vieles lässt sich über die Paketverwaltung installieren - das ist richtig. Aber eben nicht alles.

Bei Windows jedoch lassen sich (fast) alle Programme durch einen Doppelklick einer Datei installieren. Foglich fällt es meiner Meinung nach einem Anwender anfangs leichter, Programme bei Windows zu installieren.

Ich bin kein Windows Freak, aber in diesem Punkt finde ich Windows einfach komfortabler und leichter - anfangs zumindest.

 

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Ungelesen 20.03.10, 15:40   #7 Top
Benutzerbild von oBz_archive
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oBz_archive ist offline
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Jedes System hat seine Vor- u. Nachteile. Und bei jedem System muss man sich einarbeiten.

Die Frage hätte auch lauten können: Windows vs Mac

Zur Zeit habe ich Linux Mint installiert. Das ist ein Ableger von Ubuntu. Die Version ist nur beliebter, weil einige Musik-, Videos Codecs und andere Dinge schon sehr gut vorinstalliert sind und einiges so abnehmen.
Wie bei Mac muss man sich auch bei Linux dran gewöhnen, das einiges anders ist und wie die Grundstruktur funktioniert. z.B Installation von Programmen.

Einige schreiben oben das der Nachteil mit den Spielen ist. Da kann ich nur sagen das ist absoluter Mist. Es ist einfach anders. Man muss sich damit abfinden das nicht jedes Windows Spiel unter Linux läuft. Aber einiges geht mit Wine. Oder gesagt vieles geht damit.

Ihr müsst bedenken, das es bei Mac noch eingeschränkter wer mit Spielen.

Weiter kommt hinzu das Linux viele freie Spiele hat, die man so ohne weiteres laden u. spielen kann. Das ist ein wesentlicher Vorteil. Wenn ich da an die ganzen Shooter denke, dann ist das beliebte Counterstrike unter Windows ein Witz.

Weiter würden die unter 16 jährigen Kids, wenn sie Ahnung hätten von Linux überhaupt kein Windows mehr benutzen und nur die freien Shooter unter Linux im Netz spielen.

 

-- Die Schreibfehler sind beabsichtigt um einen Niveau-Ausgleich zu schaffen --
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Ungelesen 20.03.10, 17:40   #8 Top
Benutzerbild von hacker1_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-fast nicht spielekompatbiel
Naja, du meinst wohl eher nicht "Windows Spiele"-kompatibel

Zitat:
Bei Windows jedoch lassen sich (fast) alle Programme durch einen Doppelklick einer Datei installieren. Foglich fällt es meiner Meinung nach einem Anwender anfangs leichter, Programme bei Windows zu installieren.
Naja, einem Anfänger mag das zwar leichter fallen, dafür dürfte es sehr viel schwerer Fallen, ein spezielles Programm überhaupt zu finden.
Wenn man als Anfänger einfach nur ein paar "Multimedia-Programme" ausprobieren möchte, gehe ich doch stark davon aus, das dieser Anfänger im "Ubuntu Software Center" deutlich schneller zum Erfolg findet, als wenn er lange Google bemühen muss, um sich überhaupt erstmal über verschiedene Multimedia-Programme zu informieren. Nur weil man es gewohnt ist, das man eine Setup Datei per Google sucht, diese runterlädt, im Explorer sucht, doppelt klickt, und so lange Weiter klickt bis das Programm irgendwo im Startmenü landet, heißt das noch nicht, das jedem Anfänger das auch so schnell bewusst ist.

Um mal zu der Ausgangsfrage zurückzukommen:
Zitat:
wie man schon ganz klar am Fred-Titel erkennen kann eine ganz einfache (für euch)
Nein, ich würde eher mal sagen diese Frage ist für alle anderen als dich selbst unbeantwortbar. Woher sollen wir wissen worauf du Wert legst? Was nutzt dir ein kostenloses Linux, wenn du Gamer bist, und dadurch keine Spiele mehr spielen kannst?
Installier dir Ubuntu in eine VM und schau es dir an.

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Ungelesen 21.03.10, 13:16   #9 Top
Benutzerbild von Primat_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

ich hab mir mal die beiträge von "rocq" angeguckt und ich würde sagen er/sie kein riesen gamer ist. aber ich glaube schon, dass er/sie ab und zu mal spielt deswegen weiß ich nicht ob linux wirklich so geeignet wäre(wobei ich jetzt nicht sagen kann wieviel er/sie spielt).

 

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Ungelesen 21.03.10, 14:44   #10 Top
Benutzerbild von sekele_archive
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Henker
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Kenne ihn persönlich, er ist auf jeden Fall Spieler

Aber interessant wie du von 13 Beiträgen darauf schließen kannst

Ich rate Spielern, die sich auch anderweitig interessieren - zumindest auf Basis von OSs - zu einem Dualboot.

 

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Ungelesen 21.03.10, 15:10   #11 Top
Benutzerbild von Primat_archive
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gehört zum Inventar
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme



zwei seiner beiträge! ich bin davon ausgegangen das er nicht wenig spielt, weil beide beiträge für online spiele waren und freizeit gamer nicht so häufig online spiele spielen und weil der andere beitrag über einen wow privat server ging, bin ich davon ausgegeangen, dass er kein richtig harter gamer ist, weil der sich einen wow account gekauft hätte

 

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Ungelesen 26.04.10, 12:15   #12 Top
Benutzerbild von rapidrummer_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Zitat:
Zitat von sivo Beitrag anzeigen
Für mich hat Ubuntu nur ein Nachteil = Man kann nicht sehr viele Games mit dem Betriebssystem spielen. Das wars!
Crossover Gamer Edition ist dafür doch bestens geeignet , meines wissens. Wie weit das Wine-Projekt in Sachen Games ist, ist mir allerdings nicht so klar. Crossover ist leider nicht free.
Und ich übrigens kein Gamer...

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Ungelesen 21.07.10, 21:04   #13 Top
Benutzerbild von Lanu_archive
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Stures Naturwunder
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Solche Diskussionen sind wirklich sinnfrei, alle drei großen OS haben ihre Vorteile und Nachteile, stehen sich aber im großen und ganzen eigentlich nicht mehr in nichts nach.


Apple (Mac, iOS)
Ihre Produkte allgemein sind eher geschlossen für den Endbenutzer gedacht. Heißt, es soll einfach zu bedienen sein. Der Benutzer soll sich nicht Gedanken über Konfiguration, Administration und ähnlichem machen. Sicherheitstechnisch sind Apple und Linux gleich auf, da es für beide Systeme immer noch nur eine Handvoll Schädlinge gibt. Ein großer Vorteil aber ist Apples Bootcamp welcher sogar nativ auf eine Windows Installation zugreifen kann.

Im Grunde ist Apple mit dem Mac dank OS X und dem Bootcamp ideal für die Menschen die sich nicht mit dem Computer weiter auseinandersetzen möchten.
Windows
Dazu brauche ich eigentlich nichts sagen. Wir alle kennen Windows, welches seit der Version 7 sogar wesentlich schneller, stabiler und ressourcensparender geworden ist. Dank dem großen Softwarepool können wir eigentlich auf fast jede Software und somit Anwendungsbereich zugreifen. Gerade Spiele sind Windows größte Stärke!

Den einzigen Nachteil den ich noch in dem System sehe, ist seine Verbreitung. (aus einem Vorteil wird ein Nachteil) Deshalb ist es auch das Angriffsziel Nummer 1 für die Schädlinge im Internet. Im Grunde ist der einzige Hauptgrund zu OS X oder Linux zu wechseln die Sicherheit.

Wer Windows schlecht reden möchte kann es gerne tun, aber es ist ein super System und Microsoft gibt sich alle Mühe es so sicher wie möglich zu halten. Aber einige reicht das nicht aus, weshalb dann halt die anderen beiden OS-Riesen ins Spiel kommen.
Linux
Erfordert das man sich mit sein System auseinandersetzt. Das klingt natürlich am Anfang sehr schwierig, aber wer Google mächtig ist und nicht sofort das Handtuch wirft darf sich innerhalb weniger Tage auf ein sehr stabiles, sicheres und schnelles System freuen.

Die meisten Anwendungsbereiche sind bereits schon portiert, weshalb man für Office, Grafikbearbeitung, Meida eigentlich alles findet. Filme gucken und Musik hören gehören selbstverständlich auch dazu.

Wenn Linux eine Software nicht hat, kann man ausprobieren wie gut/schlecht diese über WINE oder in einer VM läuft, sofern man zu faul ist ein Dualboot auf Windows durchzuführen. Alternativ kann man aber weiterhin Windows für seine Spiele starten.

Den größten Vorteil und was ich allgemein an UNIX basierenden Systemen liebe ist die Softwarequellen-Struktur. Man ist nicht mehr darauf angewiesen im Internet jedes Programm herunterladen zu müssen und es aktuell zu halten. Hat man zum Beispiel unter Ubuntu ein Programm durch Synaptic (apt-get und co) installiert wird man sofort informiert, sollte eine aktuellere Version des Programmes in den Paketquellen hinzugefügt worden sein und kann sofort aktualisieren. Bei Windows ist es leider so das jedes Programm (sofern es das hat) sein eigenen Update-Service/Anwendung benötigt.
Ich persönlich habe mir zum Thema Sicherheit die Frage gestellt und bin erfolgreich auf Ubuntu umgestiegen. Das meiste mache ich jetzt nur noch unter Linux. Einige Programme die ich nicht für Linux fand laufen über eine VM. Ansonsten habe ich noch eine Windows Partition für Spiele die unter Linux noch nicht perfekt funktionieren. (nicht glauben das Spiele unter Linux langsam laufen, das kann sehr oft ein Irrtum sein wie ich gestern feststellen durfte)

Linux erfordert halt einfach nur das man sich mit dem System beschäftigt. Aber selbst ich die, sich damit eher minder beschäftigt hatte und bereits bei Putty-Shells wahnsinnig geworden ist, habe es innerhalb von einer Woche geschafft mich dort einzuarbeiten, Treiber zu installieren und das wichtigste zu verstehen.

Für Anfänger empfehle ich aber eindeutig, so sollten sie wirklich umsteigen wollen. Ihre Linux Image gerade am Anfang täglich einmal als Image mit einem externen Backup-Imager zu sichern. (like Ghost, Clonezilla) Später kann es ruhig weniger werden und wer dann genug Erfahrungen gesammelt hat kann dann sogar ein Backupsystem fahren was vom Hauptsystem regelmäßig automatisiert zum imagen gestartet wird. (Imagen dauert in der Regel für 5GB 10 Minuten, Ubuntu wird bei den meisten Anwendern aber meist nicht größer als 10 bis 20 GB)

Gerade am Anfang sind solche täglichen Backup-Images doch ziemlich hilfreich. Gerade wenn man an Treibern etwas ändern muss, oder die Partition verändern will!

 

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Ungelesen 22.07.10, 00:12   #14 Top
Benutzerbild von  _archive
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 _archive
Namenloser
 
Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

@ Lanu
Zum Großteil volle Zustimmung, aber zu ein paar Punkten will ich doch noch was sagen. ;-)

Zitat:
Zitat von Lanu Beitrag anzeigen
Apple (Mac, iOS)
Sicherheitstechnisch sind Apple und Linux gleich auf, da es für beide Systeme immer noch nur eine Handvoll Schädlinge gibt.
Mit der Schädlingszahl, ja, da hast Du Recht. Allerdings würde ich beide Systeme von der Sicherheit bei weitem nicht auf eine Ebene stellen. Das Problem ist nämlich, dass bei Linux Patches sofort herausgegeben werden, bei Apple allerdings nicht. Siehe auch [ame="http://board.gulli.com/showthread.php?p=12857679"]hier[/ame].


Zitat:
Zitat von Lanu Beitrag anzeigen
Windows
Wer Windows schlecht reden möchte kann es gerne tun, aber es ist ein super System und Microsoft gibt sich alle Mühe es so sicher wie möglich zu halten.
Das Problem ist tatsächlich in vielen Fällen PEBCAK. Microsoft hat sich hier leider selber mit Windows XP eine Grube gegraben. Dadurch dass sich die Menschen viele Jahre an ein System gewohnt haben, das dem Benutzer standardmäßig Adminrechte gibt, sind viele auf die Schnauze gefallen, als sie plötzlich ein System mit einer brauchbaren Rechtetrennung (UAC) vor sich hatten (und haben diese dann erfolgreich ausgeschaltet). Mit Windows 7 hat Microsoft den Schutz dann an die Benutzer angepasst, indem sie ihn wieder verschlechtert haben. Leider, will ich fast sagen. Siehe z. B. hier (leider nicht mehr ganz aktuell):
UAC in Windows 7 immer noch löchrig | heise Security

Außerdem, und das ist eindeutig sie Schuld von Microsoft, bleiben immer noch viele Lücken ungestopft, siehe hier:
[ame=http://board.gulli.com/showthread.php?p=12922330]Microsoft bekämpft Alureon-Rootkit - Seite 2 - gulli:board[/ame]


Windows ist bestimmt nicht schlecht, aber die Sicherheitspolitik von Microsoft ist einfach eine Katastrophe.


Nunja, um zurück zum Thema zu kommen: Warum nutze ich Linux?
Erst einmal wegen oben genannter Punkte. Schön finde ich die Möglichkeiten, die man mit der Shell geboten bekommt, wenn man die Benutzung einmal gelernt hat. Paketverwaltung ist eine sehr feine Sache. Freie Software ist oft innovativ, vieles fließt erst bedeutend später in vergleichbare proprietäre Produkte ein.

Naja, und vor allem das Gefühl, dass man sein Betriebssystem problemlos in seine Bestanteile zerlegen kann, ohne dass man daran gehindert wird. :-)

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Ungelesen 22.07.10, 03:33   #15 Top
Benutzerbild von nemesis22_archive
Mitglied seit: Jun 2010
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nemesis22_archive ist offline
nemesis22_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Zitat:
Windows ist bestimmt nicht schlecht, aber die Sicherheitspolitik von Microsoft ist einfach eine Katastrophe.
Die Sicherheitspolitik von MS ist zu einem nicht unbeträchtlichen Teil halt ebenfalls PEBCAK.
Was meinst du denn, wie groß der Aufstand der Benutzer gewesen wäre, wenn das UAC in Windows 7 nicht entschärft worden wäre? Musste man das eigentlich entschärfen? Bei Vista ist doch gar nicht nach einem PW gefragt worden, man musst halt nur entsprechend klicken. Oder irre ich mich da (hab Vista nie gehabt...).
Und das dümmste bei Vista/Windows 7 sind ja dann wieder die ganzen Schlaumeier, die sich ganz toll fühlen, weil sie das UAC komplett deaktiviert haben.

Meinetwegen hätte MS so ein System einführen können wie es unter verschiedenen Linux-Distris läuft. Wirklich strenge Benutzertrennung mit Passworteingabe usw.
Das Problem ist aber natürlich, dass die Benutzer einen Computer mit einem Betriebssystem haben wollen, der einfach zu bedienen ist und läuft.
Hirn einschalten und etwas über den Umgang lernen, ist bei den meisten Leuten wohl leider her Mangelware.
Und dann kann man einen Benutzer nicht einschränken, indem man ihm einige (Admin-) Rechte entzieht.

Und ja - ich gebe es zu. Es ist manchmal etwas nervig und umständlich. Ich arbeite schon seit Ewigkeiten unter XP nur als Benutzer. Und da muss man dann halt mal diverse Sachen anders starten. Zum Beispiel per "ausführen als..." oder muss sich mal kurz als Administrator anmelden.
Siehe beispielsweise JD. Automatisches Herunterfahren funktioniert nicht, wenn man das Teil nicht mit Admin-Rechten startet.

Bei allen Umständen, die eine Benutzertrennung unter Umständen macht, hat sie aber einen unschlagbaren Vorteil.

Zitat:
Rund 90 Prozent der vorhandenen Sicherheitslücken ließen sich dadurch gar nicht erst von Angreifern ausnutzen. Wird der Internet Explorer 8 zum Surfen genutzt, dann sorgen eingeschränkte Nutzerrechte dafür, dass 94 Prozent der bereits bekannten Sicherheitslücken nicht genutzt werden können.
Quelle

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Ungelesen 22.07.10, 23:48   #16 Top
Benutzerbild von derkranich_archive
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derkranich_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

also windows 7 pro. x64 läuft bei mir auch prima unter Mandriva 2010 Spring PowerPack in virtualbox. aber habe es bisher noch nie benutzt b.z.w gebraucht. :O)

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Ungelesen 28.07.10, 17:40   #17 Top
Benutzerbild von doofus_archive
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Sibirische Winterhure
 
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Hurra! Was fuer ein Thread fuer einen Flamewar!


Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-einsteigerfreundlich
Windows ist nicht einsteigerfreundlich. Ich hab meinen Vater vor nen Mac Mini und ne Windows-Dose gesetzt. Mit dem Windows kam er absolut nicht klar. Man kennt Windows halt irgendwoher, aber einsteigerfreundlich ist es nicht.


Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-leichte Installation und Deinstalltion von Programmen
Also ich erinnere mich da an solche Sachen wie Registry, Caches, etc.. Hat sich da seit Windows 2000 etwas getan?


Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-kostenlos
-Open Source
-einheitlich
Moment mal. Linux ist ein Kernel. Kein Betriebssystem. Das Betriebssystem bekommst du von deinem Distributor. Das kann Debian sein, aber auch Red Hat oder SuSE. RHEL oder SLES koennen auch Geld kosten (und das nicht zu wenig).
Und was soll da bitte einheitlich heissen? Ich hab auf kernel.org meinen Linux-Kernel, dann gibt es die GNU Tools von gnu.org und den restlichen Scheiss, den dein Distributor selbst zusammenfricket. Einheitlich waere z.B. OpenBSD.


Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-eher kompliziertere Deinstallation von Programmen
dpkg -P paket oder aptitude remove paket - IMO ist das um Einiges einfacher als unter Windows.


Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-fast nicht spielekompatbiel
IMHO ist ein Rechner zum Arbeiten und nicht zum Spielen da, aber hier treiben sich viele von diesen Zockerkiddies rum... Fuer Spielereien gibt es Konsolen. Mich wuerden Spiele auf meiner Arbeitsmaschine nur ablenken.


Zitat:
Zitat von sekele Beitrag anzeigen
-man muss viel tüfteln, um ein gutes Linux zu haben
Muss man nicht. Man muss nur willig sein die verdammte Anleitung zu lesen. Ich hab 12 Jahre Linux hinter mir. Tuefteln musste ich nur, wenn ich bestimmte Dinge lernen wollte (z.B. dynamic/static linking oder Sinn und Unsinn von initramfs).


Zitat:
Zitat von Lanu Beitrag anzeigen
Sicherheitstechnisch sind Apple und Linux gleich auf, da es für beide Systeme immer noch nur eine Handvoll Schädlinge gibt.
Was TCP/IP angeht, wuerde ich Mac OS X sogar noch etwas sicherer einschaetzen als Linux, da es ipfw mit sich bringt. Was das System Mac OS X selbst angeht: Ich erinner' mich an Zeiten, als man das root Passwort fuer das System aus Swapfiles greppen konnte...


Zitat:
Zitat von Lanu Beitrag anzeigen
Im Grunde ist Apple mit dem Mac dank OS X und dem Bootcamp ideal für die Menschen die sich nicht mit dem Computer weiter auseinandersetzen möchten.
Finde ich nicht. EFI Bootloader, Steuerung der Hardware ueber die Kommandozeile auf einem Niveau von dem Linux momentan noch traeumt... Man kann sich damit beschaeftigen, muss es aber nicht.


Was mich angeht:
Router: OpenBSD
Server (LVM2, Samba, NFS, openldap, kvm...): Debian Stable mit eigenem Kernel / eigenen Kernelpatches.
Desktop: Mac OS X


So wie es ist bin ich zufrieden. Fuer mich gibt es kein "bestes System", sondern nur ein System, dass die Anforderungen am Besten erfuellt.

 

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Ungelesen 28.07.10, 18:20   #18 Top
Benutzerbild von turing_archive
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Zitat:
Zitat von doofus Beitrag anzeigen
Finde ich nicht. EFI Bootloader, Steuerung der Hardware ueber die Kommandozeile auf einem Niveau von dem Linux momentan noch traeumt... Man kann sich damit beschaeftigen, muss es aber nicht.
+ schlechte Programme, wohin man sieht (iTunes ist Schrott gegen Amarok, habe kein gutes IRC-Programm gefunden), proprietärer Schrott, unsicher (sogar unsicherer als Windows).

Eigentlich ist OSX etwas für Leute, die ... ja k.a. für was für Leute das ist. Leute, die was anderes als der Rest will, aber nicht mal begreifen, dass sie verarscht werden. Und das Ganze präsentieren sie noch in der Öffentlichkeit und zeigen, dass sie auf das Apple-Marketing reingefallen sind.


Finger weg von Apple und OSX.

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Ungelesen 28.07.10, 18:41   #19 Top
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Zitat:
Zitat von turing Beitrag anzeigen
+ schlechte Programme, wohin man sieht (iTunes ist Schrott gegen Amarok, habe kein gutes IRC-Programm gefunden), proprietärer Schrott, unsicher (sogar unsicherer als Windows).
Ja, iTunes ist wirklich mistig. Ich verwende mpd und ncmpcpp um Musik zu hoeren. Da kann auch kein Amarok mithalten. Was den "proprietaeren Schrott" angeht: Ich hab' macports und brew bei mir installiert und mit Beiden bekomme ich wundervolle, freie Software massgeschneidert auf mein System. IRC? Da verwende ich schon seit Jahren irssi. Alternativ bietet dir MacPorts fuer IRC auch bitchX, weechat, xchat... Und wenn du nicht so auf Konsole oder X11 stehst, dann gibt es auch noch Colloquy (das uebrigens kein proprietaerer Schrott ist).
Das die Anwendungen so unsicher sind ist mir neu. Koennte mich nicht daran erinnern mal irgendwas von S*****ing Injections in Pages, Keynote oder Numbers gehoert zu haben. (Anders als bei der Office-Linie von Microsoft). Wie kommst du denn zu dieser Aussage?


Zitat:
Zitat von turing Beitrag anzeigen
Eigentlich ist OSX etwas für Leute, die ... ja k.a. für was für Leute das ist. Leute, die was anderes als der Rest will, aber nicht mal begreifen, dass sie verarscht werden. Und das Ganze präsentieren sie noch in der Öffentlichkeit und zeigen, dass sie auf das Apple-Marketing reingefallen sind.
Ja? Ist das so? Wieviele Erfahrung hast du denn schon mit Mac OS X gemacht? Wieviel Erfahrung hast du denn schon in Sachen Server/Client Setupts mit Mac OS X gemacht? Ich schaetze einfach mal: Du hast ein paar Screenshots gesehen und dir darauf deine Meinung gebildet. Korrigier' mich ruhig, wenn ich mich irre, aber solche Aussagen lassen einfach keine andere Schlussfolgerung uebrig.

Und was das Marketing von Mac OS X angeht: Ich finde es klasse. Viele Kernkomponenten und Zuaetze sind Open-Source und ich bekomm' gratis eine hochwertige IDE (XCode), fuer die ich bei anderen Unternehmen (Microsoft) 'ne Stange Geld hinlegen muesste.

Zitat:
Zitat von turing Beitrag anzeigen
Finger weg von Apple und OSX.
Eigentlich wollte ich hier ja etwas aehnlich Sinnfreies schreiben, aber irgendwie komm' ich mir dabei wie eine Art Don Quijote vor...

 

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Ungelesen 28.07.10, 23:29   #20 Top
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

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Zitat von doofus Beitrag anzeigen
Ich hab' macports und brew bei mir installiert und mit Beiden bekomme ich wundervolle, freie Software massgeschneidert auf mein System.
Natürlich. Hab irgendsowas probiert. Da kommste dir vor wie bei Gentoo. Stundenlang warten und am Ende kompiliert es nicht. Aber ja: bei nem Mac ist das alles so einfach und 'magic'.

Zitat:
Zitat von doofus Beitrag anzeigen
Das die Anwendungen so unsicher sind ist mir neu. Koennte mich nicht daran erinnern mal irgendwas von S*****ing Injections in Pages, Keynote oder Numbers gehoert zu haben. (Anders als bei der Office-Linie von Microsoft). Wie kommst du denn zu dieser Aussage?
Anwendungen? Schau mal, wie lange einige schwerwiegende Bugs ungepatcht bleiben.


Zitat:
Zitat von doofus Beitrag anzeigen
Wieviele Erfahrung hast du denn schon mit Mac OS X gemacht? Wieviel Erfahrung hast du denn schon in Sachen Server/Client Setupts mit Mac OS X gemacht? Ich schaetze einfach mal: Du hast ein paar Screenshots gesehen und dir darauf deine Meinung gebildet. Korrigier' mich ruhig, wenn ich mich irre, aber solche Aussagen lassen einfach keine andere Schlussfolgerung uebrig.
Hatte in der Arbeit mal für paar Wochen so ein Ding. Habe daran einfach keinen Vorteil gegenüber Windows gesehen, eher Nachteile. Server/Client k.a. Mir hat der Client gereicht. Es mag für einen Windowsnutzer ja ganz toll sein, Linux-Nutzer lachen einfach nur ob der fehlenden Funktionen des Window-Managers. Umschalten zwischen virtuellen Desktops war nicht gerade intuitiv.


Zitat:
Zitat von doofus Beitrag anzeigen
und ich bekomm' gratis eine hochwertige IDE (XCode), fuer die ich bei anderen Unternehmen (Microsoft) 'ne Stange Geld hinlegen muesste.
Die ganzen Express-Sachen kosten bei MS auch keinen Cent. Zumindest das Ding für C# ist wirklich gut. XCode hab ich nie ausprobiert.

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Ungelesen 29.07.10, 02:21   #21 Top
Benutzerbild von doofus_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

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Zitat von turing Beitrag anzeigen
Natürlich. Hab irgendsowas probiert. Da kommste dir vor wie bei Gentoo. Stundenlang warten und am Ende kompiliert es nicht. Aber ja: bei nem Mac ist das alles so einfach und 'magic'.
Alternativ bleibt da fink. Da hat man dann auch sein wundervolles precompiled-feeling. Ich patch' halt sehr oft Software, die ich verwende und da kommen Binarypakete nicht gerade gelegen.


Zitat:
Zitat von turing Beitrag anzeigen
Anwendungen? Schau mal, wie lange einige schwerwiegende Bugs ungepatcht bleiben.
Ich warte nur auf ein Beispiel einer Anwendung. Die, die ich verwende sind immer aktuell. (Das das System nicht besonders sicher ist, hatte ich ja bereits schon erwaehnt). Thunderbird, Firefox, Adium, iTerm, Xcode, Keynote... Vielleicht ist es ja die Altersdemenz bei mir, aber ich erinner' mich an keinen schwerwiegenden Bug der lange ungepatcht geblieben ist...



Zitat:
Zitat von turing Beitrag anzeigen
Linux-Nutzer lachen einfach nur ob der fehlenden Funktionen des Window-Managers. Umschalten zwischen virtuellen Desktops war nicht gerade intuitiv.
Ich komme aus der Linux- und BSD-Welt (auf der Arbeit darf ich noch Slackware verwenden). Meine Windowmanager hiessen/heissen twm, dwm, ratpoison... Fuer mich langen die Funktionen von Spaces und Quartz vollkommen aus und wenn ich da an sowas wie KDE oder GNOME denke, muss ich mir das Lachen ernsthaft verkneifen.
Vielleicht gibt es ja gar keine typischen Linuxnutzer. Neulich hab' ich Ubuntu geshen. Wirkte auf mich wie Methadon fuer Windows-User.
BTW: Man kann sehr wohl X11 unter Mac OS X starten und dort den Window Manager seiner Wahl verwenden. Anfangs hatte ich auf meinen dritten Monitor nur ratpoison und fuenf Terminals fuer mutt, slrn, tin, etc...


Zitat:
Zitat von turing Beitrag anzeigen
Die ganzen Express-Sachen kosten bei MS auch keinen Cent. Zumindest das Ding für C# ist wirklich gut. XCode hab ich nie ausprobiert.
Die Express-Sachen kann man nur 30 Tage verwenden, bevor man sie bei Microsoft (wenn auch kostenlos) registrieren muss. XCode ist nicht nur eine IDE, sondern eine komplette Ansammlung von Software (5.1GB), mit der man nahezu alles Erdenkbare fuer sein System schreiben kann. Vom einfachen Shell S*****, ueber eine Kernel Extension, bis hin zu Quartz-Komponenten.
Dazu bekomm' ich dann auch noch die komplette GNU Compiler Collection zusammen mit Apples llvm mit den passenden GUI-Tools. Vielleicht bin ich ja voreingenommen, aber zumindest fuer mich ist Mac OS X ein akzeptabler Desktop.


Ich denke nicht, dass wir uns hier einig werden koennen. Die Anforderungen an ein Betriebssystem sind von Person zu Person nunmal verschieden, aber zu behaupten, dass Mac OS X pauschal schlecht sei, halte ich fuer eine sehr dreiste Diskreditierung.

 

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Ungelesen 07.08.10, 23:09   #22 Top
Benutzerbild von Steeltip_archive
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Hallo rocq,

Ich bin ein bissel spät für diesen beitrag, aber wie Du sehen kannst gibt es mehr VOR/NAchteile wie Du vielleicht gedacht hast.
Ich persönlich sehe eher in alternativen Betriebsystemen Vorteile aber Grundsätzlich solltest Du dir sicher sein wofür Du ein OS gebrauchen (misshandeln) möchtest!

-ja es gibt echt viele Spiele die Du unter z.B. Linux sauber zum Laufen bekommst.
- Nein Die neuesten Spiele laufen nicht gleich zu 100%
- Das paketmanagement unter Linux ist für Einsteiger ein Traum (würde ich fast so bezeichnen nachdem ich gesehen habe was "junge" Distributionen so bieten)
- Win 7 läuft für ein M$ Produkt ganz gut (wie lange habe ich noch nicht testen können Und die Nachteile wenn es läuft musst Du selbst sehen!)

Grundsätzlich gilt : OBSD/UNIX/LINUX (also meiner Meinung nach)

Theres no place like 127.0.0.1

Gruss an ALLE

Steeltip

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Ungelesen 06.12.14, 19:59   #23 Top
Benutzerbild von Craxxurz
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

Zitat:
Zitat von sekele_archive Beitrag anzeigen
Windows:

Vorteile:

-einsteigerfreundlich
-leichte Installation und Deinstalltion von Programmen

Nachteile:

-kostet etwas
-Viren
-stürzt öfters ab (Bluescreen)
-wird immer langsamer

Linux:

Vorteile:

-kostenlos
-Open Source
-einheitlich

Nachteile:

-generell nicht so einsteigerfreundlich wie Windows
-eher kompliziertere Installation von Programmen, v.a. von Drittanbietern
-eher kompliziertere Deinstallation von Programmen
-fast nicht spielekompatbiel
-man muss viel tüfteln, um ein gutes Linux zu haben

Ist mir gerade mal so eingefallen ohne lang nachzudenken. Dein Frage sollte aber eher lauten: Ubuntu (oder andere Distri) gegen XP/Vista/7
Also da würd ich dir nicht so ganz zustimmen. Es gibt Distros die sind mindestens genaus Benutzerfreundlich wie Windows. Die Installation und Deinstallation von Programmen ist einfacher als bei Windows. Spiele kann man mit Wine spielen. Und mann muss nicht tüfteln außer man hat so eine Distro wie ich (Gentoo )

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Ungelesen 21.11.20, 00:57   #24 Top
Benutzerbild von PoomA
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PoomA
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Linux vs. Windows - Vor- und Nachteile beider Betriebssysteme

*grins*

hatten wir schon mal von wegen "Henne & Ei", oder...

Der wesentliche Unterschied ist zum einen die Modularität und zum anderen das Rechtesystem - dem einen gefällt dieses, dem anderen jenes.

Historisch gesehen wurde Windows aus der Taufe gehoben aus dem POSiX (genau genommen einem kastrierten Linux): die DOS-Box (neudeutsch: Eingabeaufforderung) gibt's heute noch, die meisten shell-Befehle tun unverändert ihren Dienst, und Plug'n Play gab's bei Apple von Anfang an (entgegen dem Plug'n Pray ab Windows 95).

Durch Emulatoren und Schnittstellen wie auch Hypervisoren ist es genau genommen wurscht, was man persönlich bevorzugt - generell folgen die *nix-Derivate der Prämisse "Design follows Function", auch der Apfel hält sich im Wesentlichen daran - bei Wintendo kann man sich da nie ganz sicher sein.

Normal würden wir "Otto-Normalverbraucher" heute zu 90% Apple nutzen hätte Steve Jobs seinerzeit nicht rigoros jeden Nachbau von Hardware und kompatiblen Systemen unterbunden - Bill Gates ist zusammen mit IBM genau den entgegen gesetzten Weg gegangen: teilweise Windows verschenkt (Marketing nennt sich sowas) und IBM-kompatible gab's zuhauf (gegen kleines Geld sogar zertifiziert). Wen das heute noch interessiert? Davor gab's Schreibmaschinen und als große weite digitale Welt da draußen einen lahmarschigen Telefax-Anschluss mit Lochstreifen.

Und heute? Mit einer alten Hardware bringe ich immer noch eins der *nix-Derivate zum Laufen, mit ältlichem Windows sollte man sich tunlichst nicht mehr im freien Netz tummeln (weil es einfach keine Updates mehr gibt) - und Apple blieb sich immer treu: auf einem Apfel läuft MacOS (früher proprietär, heute an freie *nix-Derivate angelehnt); Punkt. Der Rest? Lässt sich individuell auswürfeln... geht nicht gibt's jedenfalls nicht.

greetz,



PoomA

 

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